INFORMATIONEN ZUM metex® PEN

WIRKSTOFF METHOTREXAT

Bei Methotrexat handelt es sich um einen Wirkstoff aus der Gruppe der Immunmodulatoren. Diese Wirkstoffe sind in der Lage, das Immunsystem zu beeinflussen und z. B. eine Überaktivität des Immunsystems, die zu einer Schädigung von körpereigenem Gewebe führt, abzuschwächen. Methotrexat wird zur Therapie von folgenden Autoimmunerkrankungen eingesetzt: Rheumatoide Arthritis, Psoriasis vulgaris, Psoriasis-Arthritis, juvenile idiopathische Arthritis und Morbus Crohn.

Neben der Behandlung von Autoimmunerkrankungen wird Methotrexat auch zur Therapie von onkologischen Erkrankungen verwendet, jedoch in bis zu 1000-fach höherer Dosierung. Deshalb wird bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen auch von einer „niedrig dosierten Methotrexat-Therapie“ gesprochen. In dieser Dosierung unterdrückt Methotrexat das körpereigene, übermäßig aktive Immunsystem und wirkt überwiegend entzündungshemmend. Als Gegenspieler des Vitamins Folsäure (Vitamin B9) hemmt Methotrexat verschiedene Schlüsselenzyme des Folsäurestoffwechsels.

Ein relativ rascher Wirkungseintritt nach 4 bis 8 Wochen, ein günstiges Verhältnis zwischen Wirkung und Nebenwirkung, auch in der Langzeitbehandlung, mögen Gründe dafür sein, dass Methotrexat weltweit häufig als Mittel der ersten Wahl bei oben genannten Autoimmunerkrankungen eingesetzt wird.

Um beurteilen zu können, ob eine Methotrexat-Therapie die volle Wirkung zeigt, sollte die Behandlung mehrere Monate fortgeführt werden. Wirkt Methotrexat nicht ausreichend, wird der Rheumatologe die Dosis erhöhen oder die Therapie verändern.

Der Dosisbereich liegt indikationsabhängig zwischen 7,5 und 30 mg pro Woche. Sehr wichtig ist, dass Methotrexat nur einmal pro Woche verabreicht  wird. Die Applikation kann parenteral (unter Umgehung des Magen-Darmtrakts) als Pen, Spritze oder oral als Tablette erfolgen. Aufgrund der besseren Bioverfügbarkeit, des schnelleren Wirkungseintritts, der gesteigerten Wirksamkeit und der geringeren gastrointestinalen Nebenwirkungen kann die parenterale Applikation meist Vorteile bieten.

BEGLEITUNTERSUCHUNGEN

Begleituntersuchungen während der Therapie mit Methotrexat sind wichtig, um die Wirksamkeit und Verträglichkeit der Behandlung zu überprüfen. Ihr Arzt wird daher regelmäßig Kontroll- und Laboruntersuchungen durchführen. Hierzu gehören unter anderem Blutbilduntersuchungen und die Überprüfung der Leber- und Nierenfunktion.

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie bietet u. a. für die Therapie mit Methotrexat Patientenmerkblätter an. Diese bieten Informationen zu Wirkweisen, Indikationen, Dosierungsempfehlungen und Nebenwirkungen.

Diese Merkblätter für Patientinnen und Patienten sollen das ärztliche Beratungsgespräch über die antirheumatische Therapie ergänzen.

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